Über 115.000 digitale Führerscheine in einem Monat aktiviert

Über 115.000 digitale Führerscheine in einem Monat aktiviert

Vor einem Monat wurde durch Innenminister Gerhard Karner und Staatssekretär für Digitalisierung Florian Tursky der digitale Führerschein präsentiert – der erste digitale Ausweis Österreichs

Der digitale Führerschein ist der erste digitale Ausweis Österreichs. Im ersten Monat nach dem Start wurde dieser 115.249 mal heruntergeladen, davon 73.404 in der iOS-Version und 51.869 in der Android-Version. Wie bei einem klassischen Scheckkartenführerschein kann dieser auch entzogen werden. Die digitalen Führerscheine wurden bisher rund 4.600 Mal von Polizistinnen und Polizisten gescannt. Insgesamt gibt es rund 200.000 Führerschein-Abfragen in einem Monat.

"Mit der eAusweise-Plattform und dem digitalen Führerschein ist uns ein Meilenstein in der Digitalisierung gelungen. Mit dem digitalen Führerschein entfällt lästiges Suchen und Kramen nach einer Lenkberechtigung, da diese schnell und einfach am Handy verfügbar ist. Die über 115.000 aktivierten digitalen Führerscheine in der eAusweis-Plattform zeigen uns, dass die Digitalisierung in Österreich auch angenommen wird”, erläuterte Staatssekretär Florian Tursky.

"Unsere Polizei ist in Sachen Digitalisierung Vorreiter in Europa. So wird der digitale Führerschein mit einer eigenen Polizei-App überprüft – und Rasern und Verkehrsrowdys, die andere gefährden, auch digital abgenommen", sagte Innenminister Gerhard Karner.

Genutzt werden kann der digitale Führerschein grundsätzlich überall, wie auch der Scheckkartenführerschein, wenn dieser von der Gegenseite auch digital kontrolliert werden kann. Dies geschieht derzeit besonders bei einer Verkehrskontrolle und der Führerscheinkontrolle im Zuge einer Autovermietung. Da Österreich hier Vorreiter ist, wird der digitale Führerschein derzeit nur in Österreich anerkannt, basiert jedoch auf der eIDAS-Verordnung der Europäischen Union und soll in Zukunft somit in der gesamten EU anerkannt werden.

Aktuell werden Gespräche mit der Wirtschaftskammer und Ticketanbietern geführt, damit der erste digitale Ausweis vermehrt auch als Altersnachweis, beispielsweise für Jugendliche in Clubs, verwendet werden kann. In weiterer Folge wird an dem digitalen Zulassungsschein sowie an der Integration des Klimatickets und der eCard gearbeitet, die auf die eAusweis-Plattform folgen sollen.

"Mein Ziel ist es, in Zukunft alle Ausweise, die in der Geldtasche sind, auch am Handy verfügbar zu haben. Mit der neuen eAusweis-Plattform und dem digitalen Führerschein sind wir dabei auf einem guten Weg”, schloss Tursky.

Quele: BMI  //  Fotocredit: ©  BMI / A. Tuma

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