Sommercamp? Ja – aber sicher!

Sommercamp? Ja – aber sicher!

Die KiJA OÖ gibt Tipps für die Auswahl des passenden Ferienprogramms. Im Bild fünf Jugendliche im Grünen

Sommer, Sonne, Sonnenschein – bald beginnen die Ferien und damit auch die Zeit für Spaß, Urlaub und Erholung. Für viele Kinder und Jugendliche stehen in den kommenden Wochen Sommercamps oder Projekttage auf dem Ferienprogramm. Von Reitwochen über Programmierkurse, Kletter- und Forschertage bis hin zu Wander- oder Sprachreisen, etc. – zahlreiche Vereine und Institutionen bieten ein vielversprechendes Sommerprogramm.

Damit die Kinder Spaß haben und sich sicher fühlen und die Eltern sich keine Sorgen machen müssen, empfiehlt die Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ (KiJA OÖ) einige Dinge bei der Auswahl des Ferienprogramms zu beachten. Bei der Entscheidung für das richtige Angebot sollten zu allererst die Interessen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt werden. Werden Kinder zu Aktivitäten gezwungen, kann das nicht nur ihnen selbst, sondern auch allen übrigen Beteiligten die Zeit verleiden. Darüber hinaus spielen finanzielle Überlegungen und die Gewährleistung der Kinderbetreuung bei der Entscheidung für das Ferienprogramm eine zentrale Rolle. 

Aber auch die Sorge um das Wohlbefinden und die Sicherheit der Kinder ist ein wesentliches Entscheidungskriterium. „Wünschenswert wären aus Sicht der KiJA OÖ flächendeckende Kinderschutzkonzepte nicht nur für Anbieter von Ferienprogrammen, sondern für alle Organisationen und Institutionen, die mit jungen Menschen arbeiten, damit Kinder und Jugendlichen bestmöglich vor jeder Form von Gewalt geschützt sind. Hier gibt es jedoch in Österreich noch großen Aufholbedarf“, so Kinder- und Jugendanwältin Mag.a Christine Winkler-Kirchberger. Sie weiß auch: „Viele Eltern fragen sich, wem sie ihren Nachwuchs für längere Zeit anvertrauen können, denn nicht selten sind die Betreuerinnen und Betreuer von Sommercamps für Kinder und Eltern fremde Personen. Es ist wichtig und richtig, sich hier auf das eigene Gefühl zu verlassen. Wir raten zudem, auf bewährte Vereine und Institutionen zu vertrauen und Empfehlungen einzuholen.“ Die Qualität der Betreuung steht in direktem Zusammenhang mit dem Betreuungspersonal. Es ist sinnvoll, sich über den Ausbildungshintergrund der Betreuer/innen zu informieren. Erkundigen Sie sich auch, wie Heimweh, Verletzungen und andere heikle Situationen gehandhabt werden und an wen Sie und ihr Kind sich mit Sorgen oder Problemen wenden können. 

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: © KiJA OÖ/Nadja Meister

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