Preis für Vorzeigeprojekte zur nachhaltigen Standortentwicklung geht in die zweite Runde

Preis für Vorzeigeprojekte zur nachhaltigen Standortentwicklung geht in die zweite Runde

Der #upperREGION-Award ist im Vorjahr erstmals vergeben worden: Das Siegerprojekt in der Kategorie Leerstand in Ortskernen war das Stefansplatzerl in St.Stefan-Afiesl) – auf dem ARCHIVBILD v.l.: Karl Lehner (Bürgergenossenschaft St. Stefan-Afiesl), Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Alfred Mayr (Bürgermeister St.Stefan-Afiesl)

Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr geht der #upperREGION-Award nun in die zweite Runde. Die Einreichfrist für den Preis, mit dem auch heuer wieder Vorzeigeprojekte zur nachhaltigen Standortentwicklung ausgezeichnet werden, startet ab sofort und läuft bis 11. März. Einreichen ist online auf www.biz-up.at/upperregionaward möglich. „Für Oberösterreich als das Wirtschafts-Bundesland Nr. 1 sind Betriebsansiedlungen und –erweiterungen besonders wichtig, denn sie bringen Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Bevor dazu jedoch Flächen neu gewidmet werden, sollen vorhandene leerstehende Gebäude und brachliegende Flächen genutzt werden. Mit dem #upperREGION-Award prämieren wir die besten Ideen für eine optimale Standortentwicklung“, erklärt Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner.

Um zusätzliche Impulse für eine nachhaltige Standortentwicklung zu geben, wird der #upperREGION-Award auch heuer wieder ausgeschrieben. Der Preis holt zukunftsweisende Vorzeigeprojekte zur Revitalisierung von Brachen und Leerständen sowie innovative und nachhaltige Projekte für die Ortskernbelebung vor den Vorhang. Die Siegerprojekte sollen aufzeigen, wie brachliegende Flächen und Gebäude für Menschen und Unternehmen wieder zugänglich, wirtschaftlich nutzbar und somit erlebbar gemacht werden können.

OÖ. Raumordnungsstrategie mit Verantwortung
„Der verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Boden ist wichtiger denn je. Mit #upperREGION2030 haben wir eine Strategie für die künftige Raumplanung in Oberösterreich geschaffen, die den Bodenverbrauch in unserem Bundesland eindämmen und der Zukunft Raum geben soll. Eine nachhaltige Belebung von leerstehenden Brachen und die Revitalisierung von Ortskernen sind wichtige Beiträge zur Schonung wertvoller Bodenressourcen. Daher zeichnen wir nunmehr zum zweiten Mal Vorzeigeprojekte in Oberösterreich zur Revitalisierung von Brachen und Leerständen, insbesondere auch in Ortskernen, aus“, erläutert Landesrat Achleitner.

Nachhaltige Entwicklung als Gebot der Stunde
Der #upperREGION-Award ist eine Initiative des Landes OÖ und wird von der oö.Standortagentur Business Upper Austria und dem Regionalmanagement OÖ mit Unterstützung der HYPO Oberösterreich ausgeschrieben. „Nachhaltige Standortentwicklung ist in mehrfacher Hinsicht ein Gebot der Stunde. Sie fördert die Wirtschaftskraft in den Regionen und Gemeinden, schafft Arbeitsplätze und ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz. Als Bank des Landes und Finanzpartner von vielen Unternehmen und Gemeinden unterstützen wir den #upperREGION-Award ganz bewusst“, betont Klaus Kumpfmüller, Generaldirektor der HYPO Oberösterreich.

#upperREGION-Award 2022 – Die Fakten
Unternehmen, Gemeinden, Vereine sowie Privatpersonen können ihre in Oberösterreich erfolgreich realisierten Projekte einreichen. Gesucht werden Revitalisierungsprojekte, die langfristige Leerstände wiederbeleben bzw. umfunktionieren und somit einer neuen Nutzung zuführen. Die Vornutzungen dieser Projektflächen sind beispielsweise:
•    ehemalige Produktions- und Lagerflächen aus Industrie und Gewerbe – sowohl Betriebsgebäude als auch befestige Manipulationsflächen
•    ehemalige Gewerbeflächen des Handwerks oder Handels
•    leerstehende Gebäude in Ortskernen mit einer ehemaligen überwiegenden Gewerbenutzung
•    leerstehende Bürogebäude
•    leerstehende Tourismus- und Gastronomieobjekte
•    leerstehende Militär- und Bahnhofsareale
•    leerstehende landwirtschaftliche Objekte, die gewerblich genutzt wurden
•    gewerbliche Leerstände, die an Wohngebäude gekoppelt sind

Einreichungen sind bis 11. März 2022 ausschließlich online auf www.biz-up.at/upperregionaward möglich.

Aus allen Einreichungen wählt eine Jury die drei besten Projekte. Diese erhalten jeweils einen Geldpreis von 5.000 Euro.

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: cityfoto/Roland Pelzl

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