LR Steinkellner: Sicherheit im ÖV steigern

LR Steinkellner: Sicherheit im ÖV steigern

LR Steinkellner kämpft für die Attraktivierung des ÖV

Uniformträger im ÖV steigern subjektives Sicherheitsgefühl und beeinträchtigen potentielle Störaktionen. Länderübergreifende Arbeitsgruppe prüft Rahmenbedingungen für kostenfreie ÖV-Fahrten von uniformierten Autoritätspersonen


Das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger hat massiven Einfluss auf alle Lebensbereiche. Öffentliche Verkehrsmittel sind von Fahrgästen aufgrund ihrer Verkehrssicherheit geschätzt und angesehen. Leider kann es jedoch in Massentransportmitteln auch immer zu Auseinandersetzungen kommen, welche verunsichern und das subjektive Sicherheitsgefühl senken. „Dass das Sicherheitsempfinden einen wesentlichen Teil des Wohlbefindens widerspiegelt, ist Fakt. Für die Qualität des öffentlichen Verkehrs ist ein Fahrbetrieb ohne störende Zwischenfälle ein wichtiger Indikator“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner. 

Einen Ansatz wie die Sicherheit im ÖV weiter verbessert werden kann wurde von Landesrat Mag. Günther Steinkellner im Zuge der Verkehrsreferentenkonferenz eingebracht: „Mit der Anwesenheit von uniformierten Personen, die in der Bevölkerung eine gewisse Autorität besitzen und ausstrahlen, können Auseinandersetzungen, Pöbeleien oder Querelen unterbunden und die Zivilcourrage gestärkt werden. Ich sehe diesen Aspekt deshalb als eine sicherheitsrelevante Maßnahme an“.

Zu uniformierten Autoritätspersonen gehören etwa Heeresangehörige, Polizistinnen und Polizisten oder Rettungskräfte. „Um die Präsenz von Uniformierten in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erhöhen und damit das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu verbessern, sollten diese Personen generell eine Freifahrt erhalten. Damit würde diesen Personen auch eine besondere Wertschätzung entgegengebracht“, unterstreicht Steinkellner. 

Eine mögliche Umsetzung ist mit mehreren offenen rechtlichen und finanziellen Fragen verknüpft. Die Landesverkehrsreferentenkonferenz hat dazu den Beschluss gefasst. Der Bund und die Länder sollen mit den jeweiligen Verkehrsverbundorganisationsgesellschaften die Rahmenbedingungen klären und eine Entscheidungsgrundlage erarbeiten. Dafür wurde eigens eine Arbeitsgruppe gegründet. Oberösterreich übernimmt den Vorsitz in dieser Arbeitsgruppe.

Quelle: Land OÖ // Fotocredit: OÖVV

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