130- Zimmer-Hotel in Bad Ischl

130- Zimmer-Hotel in Bad Ischl

25-Mio-Euro-Hotelprojekt als Turbo für Tourismus im Salzkammergut

„Sowohl als Tourismus- als auch als Wirtschafts-Landesrat freut mich dieses neue Hotelprojekt in Bad Ischl ganz besonders: Denn die geplante Investition in Höhe von 25 Mio. Euro bringt nicht nur wichtige Impulse für die regionale Wirtschaft, die dieses Projekt umsetzen wird, sondern auch eine weitere Verbesserung der touristischen Infrastruktur. Vor allem die zusätzlichen Betten des neuen 130-Zimmer-Hotels in Bad Ischl sind im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2024 von großer Bedeutung“, betont Wirtschaft- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. 

„Darüber hinaus sind touristische Investitionen gerade in diesen schwierigen Zeiten ein besonders wichtiges positives Signal, denn der Tourismus zählt zu den Branchen, die am stärksten von der Corona-Krise betroffen worden sind“, unterstreicht Landesrat Achleitner. „Investitionen in der Tourismusbranche haben durch ihre starken Verflechtungen mit der regionalen Wirtschaft durch eine hohe volkswirtschaftliche Mulitiplikatorwirkung auf Einkommen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze sowohl beim Bau als auch im Betrieb zudem eine starke Anschubwirkung auf die Konjunktur. Das brauchen wir in der nächsten Zeit ganz besonders“, so Landesrat Achleitner weiters.

Leuchtturmprojekt für Bad Ischl und das Salzkammergut

„Dieses Hotelprojekt ist weit über das Kulturhauptstadtjahr hinaus ein Leuchtturmprojekt für Bad Ischl und das Salzkammergut“, erklärt Landesrat Achleitner. Dafür sprechen insbesondere folgende Gründe:
· Die geplante Größe: 130 Zimmer plus sämtliche Hotelinfrastrukturen eines Vollhotels wie z.B. Restaurantbereich.

  • Die Betriebsart als Ganzjahres- und Vollhotel sowie die Qualitätsstandards (nebengroßzügigen Standardzimmern auch gehobene Suiten).
  • Die Berücksichtigung des touristischen Bedürfnisses der Stadt und Region (z.B. Ganzjahresbetrieb, Angebote nicht nur für klassische Urlauberinnen und Urlauber, sondern auch für Kongresstourismus) im Konzept, zudem ist das neue Hotel kein direkter Mitbewerber zu bestehenden Betrieben.
  • Wesentlicher Beitrag zur regionalen Wertschöpfung für Bad Ischl und für die Region (zB im Winter mit Shuttles bis Gosau für Skitouristen geplant).
  • Schon in der Planungsphase wird die Stadt und Region transparent miteinbezogen, um an diesem sensiblen Standort ein gut abgestimmtes Projekt realisieren zu können (Anrainer/innen, Stadtgemeinde, Tourismus, Kultur, Politik, ...).

Nicht zuletzt durch den hochqualitativen Architektenwettbewerb und die breite Besetzung der Jury sowie das professionelle Anrainermanagement in der Entwicklungsphase/beim Bau ist auch eine optimale Einbindung in die städteplanerischen Ziele von Bad Ischl gegeben.

Kulturhauptstadtjahr 2024 wird wichtige Impulse bringen

„Das neue Hotel bringt wichtige Bettenkapazitäten für das Kulturhauptstadtjahr 2024. Dieses wiederum wird mit einem dichten Programm über das ganze Jahr verteilt, das an Einheimische und Gäste adressiert ist, wichtige Impulse bringen. Das Programm der Kulturhauptstadt wird Aufmerksamkeit und in Folge Akteurinnen und Akteure sowie Besucherinnen und Besucher in die Region bringen, sowohl als Tages- als auch Nächtigungsgäste, mit der entsprechenden Wertschöpfung. So wird auch ein neues Publikum die Region kennenlernen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismus- Landesrat Achleitner.

Das Programm zur Kulturhauptstadtjahr 2024 beinhaltet auch ein Entwicklungsprojekt für die Region, das den Tourismus ausdrücklich thematisiert. Damit liegt bereits in der Vorbereitung zum Kulturhauptstadtjahr die Chance, die touristische Weiterentwicklung auch für die Folgejahre voranzutreiben. Im Kulturhauptstadtjahr 2024 will sich das Salzkammergut als hervorragender Gastgeber präsentieren und zu Folgeaufenthalten in einer (er)lebenswerten Region einladen. Das Programm des Kulturhauptstadtjahres baut auf vier Hauptlinien auf:

·  Macht der Tradition

·  Kraft der Gegenkultur

·  Auswirkungen des (Hyper-)Tourismus

·  Durst auf Rückzug

Kulturhauptstadtjahr & Tourismus soll auch bedeuten, gemeinsam an Ideen spinnen und letztlich an konkreten Angeboten aus der und für die Region arbeiten: „Zum Beispiel wird die ‚Sommerfrische reloaded‘ neu gedacht und sich in unterschiedlichen Programmpunkten wiederfinden. Tourismus denkt die Sommerfrische in die Zukunft: lange Weile genießen = entschleunigen und Kraft schöpfen, Erholung mit kreativem Schaffen verbinden, Zeit haben und nehmen sowie traditionelle Orte der Sommerfrische neu entdecken“, so Landesrat Achleitner.

Stetiger Ausbau der touristischen Infrastruktur im Salzkammergut

„Die vergangenen Jahre waren von einem stetigen Ausbau der touristischen Infrastruktur im Salzkammergut gekennzeichnet. Von 2011 bis 2019 gab es im Bezirk Gmunden touristische Investitionen in Höhe von fast 210 Mio. Euro, die vom Land OÖ mit rund 34 Mio. Euro gefördert wurden. Umso wichtiger ist es, dass es weiterhin touristische Investitionen auch in diesen schwierigen Zeiten für die Tourismusbranche gibt. Das aktuelle Hotelprojekt mit einer Investitionssumme in Höhe von 25 Mio. Euro ist ein ermutigendes Zeichen dafür“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismus- Landesrat Markus Achleitner.

Zu den wichtigsten Projekten in den Ausbau der touristischen Infrastruktur zählen unter anderem das Familienresort Dachsteinkönig in Gosau, das COOEE-Hotel in Gosau, der Totalumbau des Gasthof Steegwirt in Bad Goisern sowie der Baumwipfelpfad am Grünberg in Gmunden. 

Darüber hinaus investierte auch das Land OÖ über seine touristischen Leitbetriebe in der Landesholding, der OÖ. Seilbahnholding und dem Eurothermenresort Royal in Bad Ischl, von 2011 bis 2019 alleine in Großprojekte mehr als 65 Mio. Euro.

Bürgermeisterin INES SCHILLER DI Josef ÖHLINGER, Baufirma Kieninger Mag. Herbert ACKERL, Dachstein Mountain Hotels und Appartements DI Inge KREBS-HINTERWIRTH, Hinterwirth Architekten Ziviltechniker OG Dkfm. Stefan KÖHL, GF Tourismusverband Bad Ischl

„Grand Elisabeth“ - Das Siegerprojekt für das neue 130-Betten-Hotel in Bad Ischl steht fest

„Bad Ischl ist mit dem Eurothermen-Hotel Royal, dem Kurhotel Villa Seilern und einer Reihe kleinerer Beherbergungsbetriebe bereits gut aufgestellt. Das neue 130-Betten- Hotel neben dem Kongress- und Theaterhaus bringt eine wichtige Ergänzung, gerade auch im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2024“, zeigt sich auch Bad Ischls Bürgermeisterin Ines Schiller zum Hotelprojekt sehr erfreut.

„Vergangenen Donnerstag fand unter der Einbeziehung von Politik, Tourismus und interessierten Anrainerinnen und Anrainern die Präsentation zur Planung des künftigen Hotels in Bad Ischl statt. Drei Architektenteams nahmen an der Präsentation für das beim Kongresshaus geplante 4-Sterne-Hotel teil. Erfreulicherweise stand nach vier Stunden Präsentation und Beratung ein ganz klares Ergebnis fest. Das von der Gmundner Architektin Inge Krebs-Hinterwirth präsentierte Architekturkonzept wurde mit großer Mehrheit zum Sieger gekürt“, heben DI Josef Öhlinger von der Baufirma Kieninger und Mag. Herbert Ackerl von Dachstein Mountain Hotels und Appartements als die beiden führenden Vertreter des österreichischen Investoren-Konsortiums hervor.

„Das Hotel wird damit über ca. 130 Zimmer und Suiten, Restaurant, Vinothek, Lounges, Seminarräume, Fitness, Sauna, Schwimmteich, einen großzügigen Park und eine öffentliche Tiefgarage verfügen“, so Öhlinger und Ackerl weiters. Die wegfallenden Parkplätze an der Oberfläche werden zusätzlich durch eine zweite Parkgarage, direkt beim Kongresshaus, ersetzt. „Der Baubeginn ist für den Frühsommer 2021 geplant, die Eröffnung soll zwei Jahre später, im Juni 2023 stattfinden. Das ganzjährig geöffnete Hotel nimmt damit ein halbes Jahr vor dem Europäischen Kulturhauptstadt Jahr 2024 seinen Betrieb auf“, erklären Öhlinger und Ackerl.

„Die Investitionssumme wird ca. 25 Mio. Euro betragen. Wir freuen uns, dass wir mit ‚Grand Elisabeth‘ nun mehr bereits das dritte große Hotelprojekt im inneren Salzkammergut umsetzen werden, nach dem ‚Dachsteinkönig‘ und dem COOEE-Hotel, beide in Gosau“, unterstreichen Öhlinger und Ackerl.

Restaurant mit 140 Sitzplätzen sowie Schwimmteich für Gäste

Das Hotel wird über ein Restaurant mit 140 Sitzplätzen verfügen. Die Gartenterrasse liegt direkt am Hotelpark, den Gästen steht ein Schwimmteich mit 200 m2 zur Verfügung.

Das denkmalgeschützte „Clubhaus“ des ehemaligen Tennisclubs wird als Outdoorbar einen neuen Zweck erfüllen.

Hochzeiten und Feiern jeglicher Art können Innen und Außen abgehalten werden. Der am Abend märchenhaft beleuchtete Garten soll Einheimische, Touristen und Hotelgäste zum Verweilen einladen. Ein Schi- und Sportshop soll den Gästen alles bieten, was sie benötigen, um im nahen Schigebiet Dachstein-West einen Schitag zu verbringen. Ein Shuttlebus wird die Gäste direkt vom Hotel nach Gosau bringen.

Mit dem nur wenige Meter entfernten Kongresshaus können internationale Kongresse abgehalten werden. Dabei stehen im Hotel selbst vier Seminarräume mit insgesamt 250 m2 zur Verfügung.

Die Zimmergrößen beginnen bei 24 m2, die großen Suiten verfügen über bis zu 70 m2.

Die Parkgarage verfügt über 140 Parkplätze und steht sowohl den Hotelgästen, als auch externen Gästen zur Verfügung. Die Parkgarage wird sowohl von außen als auch aus dem Hotel direkt erschlossen.

Nachhaltigkeit bei Bau und Gebäudetrieb:

Der gesamt Bau wird Klima Aktiv Silber zertifiziert. Bereits bei der Planung und Ausführung werden die Grundlagen für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb geschaffen. Hier sind der Standort und die Betrachtung der Lebenszykluskosten ebenso wichtig wie die Luftdichtheit und die Reduktion von Wärmebrücken sowie die Berücksichtigung von Messeinrichtungen für die Erfassung des Energieverbrauchs.

Ein deutlich geringerer Energieverbrauch und weniger CO2-Emissionen als in Standardbauten sind für das Erreichen von hochwertiger klimaaktiv-Qualität maßgeblich.

Besonders klimaschädliche Baustoffe werden ausgeschlossen, die Verwendung umweltschonender Materialien wird bevorzugt.

Sommertauglichkeit und die Verwendung und die Verwendung emissionsarmer Baustoffe im Innenausbau sorgen für ein angenehmes Raumklima und gute Raumluftqualität.

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Alle Fakten auf einen Blick:

Kategorie: 4 Sterne
Zimmer und Suiten ca. 130
Ausstattung: Restaurant, Lounge, Vinothek, Seminarräume, Sauna, Fitness, Schwimmteich, Park
Tiefgarage: 140 Plätze
Tiefgarage 2 (beim Kongresshaus): 80 Plätze
Nettonutzfläche: 8.000 m2
Bauzeit: 24 Monate
Baubeginn: Mai/Juni 2021
Eröffnung: Juni 2023

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: ©Land OÖ/Daniel Mayer-Lamberg,  

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